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Unsere Reise wird uns zunächst nach Pakistan führen. Nachdem wir in Islamabad (Pakistan) alle Formalitäten erledigt haben, geht es mit Kleinbussen über die Seidenstraße nach Norden, in Richtung chinesische Grenze. Die Anreisezeit zum Basislager wird 5 bis 7 Tage dauern. Dabei werden wir kulturell interessante Städte passieren, einen kleinen Einblick in das Leben des ethnologisch rätselhaftesten Volk Hochasiens, den Hunzas, genießen und wir werden uns an der landschaftlichen Vielfalt laben können.

Am Khunjerab-Pass, wo die höchste Grenzstation der Welt liegt, werden wir die pakistanisch/chinesische Grenze passieren. Hier treffen vier der mächtigsten Gebirge unserer Erde aufeinander: Hindukush, Pamir, Kun Lun und Karakorum. Nach einer Nächtigung in einer Jurte können wir schließlich vom Karakul (kul=See) aus über eine weite Steppenlandschaft in 5 bis 6 Stunden Gehzeit das Basislager auf 4500 Meter Höhe erreichen.

Es liegt geschützt in einer Mulde zwischen dem Jambulak- und Tschaltumak-Gletscher. Nach einer Eingewöhnungsphase im Basislager werden wir erste Gehversuche in Richtung Hochlager wagen. Die Aufstiegsroute verläuft über die weiträumige Westflanke des Berges. Diese hat eine Ausdehnung von ca 10 km. Nach und nach werden wir insgesamt 3 Höhenlager bis auf 6900 Meter aufbauen.  Nach ca 12 bis 14 Tagen Vorbereitungszeit und Akklimatisierung bestehen realistische Chancen für einen ersten Gipfelversuch. Bei guten Wetterverhältnissen können wir einen freien Blick in das zentrale Pamir-Gebirge zum Pik Kommunismus und Pik Lenin genießen. Auch die Eisriesen im Karakorum und der Nanga Parbat sollten zu erspähen sein.

Anfang Juni wird sich dann die Expeditionsgruppe wieder in Richtung Pakistan absetzen. In Karimabad Hunza wird sich die Mannschaft trennen. Drei von uns werden sich direkt in das Basislager vom Nanga Parbat begeben.

Die restliche Mannschaft wird nach Islamabad weiterreisen, von wo der Rückflug nach Europa für den 6. Juni 2004 vorgesehen ist. 

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